Gemälde

Beschreibung des Gemäldes Jacopo Tintoretto "Das letzte Abendmahl"


Tintoretto - gebürtiger Venediger, Vertreter der Schule der Spätrenaissance, die jedoch sehr bedingt ist - seine Arbeit zeichnet sich durch einen bestimmten Stil aus, den er im Laufe der Jahre geschaffen hat. Es zeichnet sich durch eine meisterhafte Arbeit mit Licht, kleinen Details und feiner Gesichtsausarbeitung aus.

Tintoretto war äußerst talentiert und arbeitete sehr schnell, besonders wenn er etwas auf Bestellung aufführte, was seine Bilder manchmal nachlässig machte. Dies gilt jedoch in keiner Weise für das letzte Abendmahl.

Das Bild zeigt den Moment, in dem Christus das Brot bricht und sagt: "Dies ist mein Körper." In einer gemütlichen Gesellschaft von Schülern ist Überraschung zu spüren, aber keine Angst - sie sind an die seltsamen Worte des Lehrers gewöhnt, sie haben keine Angst vor dem, was er sagt, sie verstehen ihn einfach nicht wirklich.

Schauen Sie sich an, sie haben Angst, Brot zu nehmen, worüber es so gesagt wurde. Und um sie herum geht eine gewöhnliche arme Taverne ruhig weiter. Dienstmädchen liefern Essen, zwei Besucher streiten sich an der Tür, der Besitzer sagt etwas zum Koch und jeder ist mit seinem eigenen Geschäft beschäftigt. Sie interessieren sich nicht dafür, was unter ihrer Nase passiert. Sie sehen nicht das Engelslicht, sie sehen nicht den dünnen leuchtenden Heiligenschein über den Köpfen der Menschen, die am Tisch sitzen.

Für sie ist dies nur eine gewöhnliche Gruppe von Freunden, die gekommen sind, um Ostern zu feiern. Eine Katze klettert in einen Fischkorb, ohne zu wissen, dass eine Person, die Brot bricht, ein Gott ist, der von einer Frau geboren wurde. Der Hund nagt an einem Knochen und ahnt nicht, dass er eines Tages auferstehen wird. Die dunkle Taverne, die aufgrund der Dämmerung grenzenlos erscheint, enthält ein echtes Wunder, aber niemand bemerkt es. Und die Engel schweben unbemerkt über den Tisch, und das Licht der Lampe unter der Decke scheint alles klares Licht zu sein, kein himmlisches Strahlen.

Juda, der alleine auf der Tischkante sitzt, wird von dieser Ausstrahlung nicht beleuchtet und ist daher von den anderen getrennt. Er ist bereits ein Verräter und denkt bereits an seine dreißig Silberlinge.

"Das letzte Abendmahl" zeigt den subtilen Moment, in dem ein Wunder geschieht und vorerst unbemerkt bleibt.





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