Gemälde

Beschreibung des Gemäldes von Julius Clover „Wald“

Beschreibung des Gemäldes von Julius Clover „Wald“


We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Clovers Gemälde „Wald“ überrascht den Betrachter mit seinem Realismus. Wenn Sie sie ansehen, scheinen Sie ein Foto zu betrachten. Das Bild zeigt ein Walddickicht. Es ist unwahrscheinlich, dass der Fuß einer Person oft hierher tritt - die Wildnis sieht zu unpassierbar und düster aus.

Ein nebliger Dunst breitet sich über dem Boden aus. Wegen des Schleiers sind kein Himmel, kein Horizont, keine entfernten Bäume sichtbar. Nur die Spitzen alter Fichten, die über dem Nebel aufragen und sich darin auflösen, sind sichtbar.

Im Vordergrund steht ein kleiner Teil des Waldsumpfes. Es ist mit Gras und Seggen bewachsen, im Dickicht des Waldes fast unmerklich und stellt daher eine große Gefahr für den Gelegenheitsreisenden dar. Hinter dem Sumpf liegt eine gefallene Birke. Die Wurzeln dieses Baumes erheben sich in der glatten Oberfläche des Sumpfwassers. Es ist zu sehen, dass die Erde an den Wurzeln des Baumes völlig feucht ist - anscheinend ist der Baum vor nicht allzu langer Zeit gefallen. Die Wurzeln des Baumes spiegeln sich in stehendem Wasser. Wer weiß, vielleicht hat das Leben vor nicht allzu langer Zeit einen Hurrikan hinter sich gebracht.

In einiger Entfernung, nicht am Rande der Bäume, ist ein weiterer umgestürzter Baum zu sehen, höchstwahrscheinlich eine Kiefer. Mehrere Waldvögel fliegen darüber. Vielleicht hat sie jemand erschreckt. Der Wald auf dem Bild ist gemischt, was eher für die mittlere Zone Russlands typisch ist. Vor den Augen des Lesers erscheinen Kiefer und Fichte und Birke. Der Wald ist dicht und von Sträuchern umgeben.

Das Farbschema der Landschaft lässt auf die Idee der Jahreszeit schließen. An einigen Stellen sind bereits gelbes Gras und Laub sichtbar - vor uns liegt das Ende des Sommers oder der Beginn des Herbstes.

Die Landschaft ruft Angst hervor. Trotz der Tatsache, dass es in hellen Farben geschrieben ist, sind die Empfindungen beim Betrachten eher düster. Es wäre nicht einfach für jemanden, der zu dieser Stunde in dieses Dickicht wanderte. Das Unbekannte ist der Langstreckenplan - hinter dem Nebel ist nicht sichtbar, ob es einen Ausweg aus dem Dickicht gibt oder ob weitere Baumdickichte auf den Reisenden warten.





Beschreibung Bilder von Levitan Evening Ringing Class 4


Schau das Video: Die Farblehre nach Johannes Itten (Kann 2022).